> Home > Incoming Italia > Via Claudia Augusta > Touren der Via Claudia Augusta > 7 TAGE FÜR EINE ROMANTISCHE REISE ZU FRESKOVERZIERTEN HÄUSERN, ANTIKEN BEFESTIGUNGWERKEN, DÖRFERN WO DIE ZEIT STILL ZU STEHEN SCHEINT ...
TOUREN DER VIA CLAUDIA AUGUSTA
- 7 TAGE FÜR EINE ROMANTISCHE REISE ZU FRESKOVERZIERTEN HÄUSERN, ANTIKEN BEFESTIGUNGWERKEN, DÖRFERN WO DIE ZEIT STILL ZU STEHEN SCHEINT ...

- Hotel: 3 Sterne
- Giorni/notti: 7/ 6
- Descrizione:
1. Tag: Reischenpass, die Churburg, Meran und die Gärten von Schloss Trauttmansdorff.
- Ankunft auf dem Reschenpass, auf 1517 m, wo die Via Claudia Augusta den Alpenkamm überquerte. Besuch des charakteristischen Sees, der sich bis zu den Gletschern auszudehnen scheint, mit seinem Kirchturm, der sich aus dem Wasser erhebt.
- Mittagessen im Restaurant.
- Am Nachmittag geht es durchs Vinschgau in Richtung Meran.
- Besichtigung von der Churburg mit der weltweit originellen, privaten Rüstkammer und dem wunderschönen Arkadengangs.
- Die Reise führt weiter nach Rabland, wo der berühmte römische Meilenstein, 47 n. Chr. aufgestellt, mit der Inschrift von Kaiser Claudius gefunden wurde.
- Fahrt nach Meran, in die besonders reizvolle kleine Kurstadt, mit ihren eleganten Bauwerken, den fantastischen Gärten und Parks, die an den ehemaligen Prunk der antiken Hauptstadt von Tirols erinnern.
- Besuch in den blühenden Gärten von Schloss Trauttmansdorff , am sonnigen Hang oberhalb von Meran, dort, wo einst Kaiserin Elisabeth von Österreich ihre Spaziergange zu machen pflegte.
- Unterbringung im Hotel, Abendessen und Übernachtung.
2. Tag: Die Stadt Bozen und das Archäologiemuseum mit "Ötzi", dem Mann aus dem Eis.
- Am Vormittag Besichtigung von Bozen, mit den Palazzi im Barockstil, gotischen Fassaden, sowie mit den typisch Tiroler Erkern, rationalistische Architektur aus den 30er Jahren; und weiterhin die allseits bekannten Arkaden "Unter den Lauben", mit ihrem Einkaufsparadies, prägen das Stadtbild.
- Auf dem Walterplatz erhebt sich der Dom im gotischen Stil, wie auch die Domenikaner-Kirche; auf der Goethestrasse geht es zum Obstmarkt, mit seinem Neptunbrunnen aus dem 18. Jh..
- Mittagessen im Restaurant.
- Nachmittags ist dem Besuch des Sudtiroler Archeologiemuseums gewidmet, das die gesamte Geschichte der Provinz darlegt, vom Paleoolithikum (15000 v. Chr.) bis in die Zeit der Karolinger (800 n. Chr.). Das Archeologiemuseum ist das neue Domizil von "Ötzi"- dem Mann aus dem Eis bzw. dem Mann vom Similaun; die etwa 5.300 Jahre alte Mumie - die wohl älteste Mumie der Welt - wurde auf dem Schnalstaler Gletscher 1991 rein zufällig gefunden, war noch bekleidet, und auch ihre Haare und Augen waren noch vorhanden.
- Zeit zu einem Bummel unter den Lauben, im Einkaufsparadies der Stadt, oder zum Aperitif auf dem wunderschönen Walterplatz.
- Ruckkehr ins Hotel, Abendessen und Übernachtung.
3. Tag: Neumarkt und die Raststatte "Mansio stradale di Endidae" - das "Klösterle", das Weinmuseum und die Weinstrasse.
- Abfahrt in Richtung Neumarkt, mit Besuch der Domus Mansia Endidae, einer alten Raststatte an der Römerstrasse, sowie einem Strassenabschnitt der Via Claudia Augusta, der im Itinerarium Antonino, etwa 23 römische Meilen (ca. 35 km) nördlich von Trento erwähnt wird.
- Besuch in der archeologischen Ausgrabungsstatte von Neumarkt vor, wo ein etwa 4 m breiter Strassenabschnitt ans Tageslicht kam. Er besteht aus gepresster Gesteinsmasse, die mit Schotter überdeckt wurde, auf der noch deutlich die Furchen der vorüberziehenden Karren erkennbar waren. Dann ist die ehemalige Raststätte an der Via Claudia Augusta an der Reihe, mit Überresten eines Gebaudes aus der Römerzeit.
- Besuch vom Hospiz von St. Florian, auch Klösterle genannt. Es wurde nach einer Skizze aus Römerzeit erbaut und bot Wanderern bzw. Reisenden Unterkunft. Vermutlich verweilte dort auch Albrecht Dürer.
- Mittagessen in einem typischen Südtiroler Restaurant.
- Am frühen Nachmittag geht es über die famose Weinstrasse, und mit Rast in Kaltern, zum Sudtiroler Weinmuseum, wo man nheres über die Geschichte des Weinbaus aus den letzten 2.000 Jahren erfahren kann.
- Kurzer Abstecher zum Kalterer-See.
- Abend in einer typischen Tiroler Stube, mit Verkostung von landestypischen Spezialitaten und Volksmusik.
- Ruckkehr ins Hotel und Übernachtung.
4. Tag: Mezzocorona, der Palazzo della Vicinia, Palazzo Firmian - Giontec - das Trentiner Volkskundemuseum.
- Besichtigung des Palazzo della Vicinia, eines historischen Dokumentations-Zentrums, fast eine Art Museum. Dort wird auch die Nonna di Mezzocorona (Oma von Mezzocorona) aufbewahrt, ein Skelett aus dem Mesolithikum, aber auch viele andere Funde aus urgeschichtlicher Zeit.
- Besichtigung vom Palazzo Firmian, ein prachtvolles Gebaude im historischen Ortskern, das von Ende des 15. Jahrhunderts bis 1824 im Besitz der Adelsfamilie der Grafen Firmian war. In diesem Palais befinden sich Werke des Sudtiroler Kunstmalers Paul Troger, als Lobpreisung dieses alten Adelsgeschlechts. - Nun steht die Ansiedlung Giontec auf dem Programm. Sie ist eine Ausgrabungsstattte, unter dessen terrassenförmigen Überdachung ein "ipocausto" eingerichtet war (ein Raum mit Warmluftheizungssystem), das von beachtlichem wissenschaftlichen Interesse ist. Unter den dort gemachten Funden befanden sich auch Trester. Sie bestatigen, die schon damalige Bedeutung dieser Zone als Weinbaugebiet.
- Besichtigung und Verkostung in der Wein-Zitadelle, die sich auf einer Flache von 13 ha ausdehnt und der Cantina Rotari, der Weinbereitungskellerei und den Empfangsstrukturen Platz bietet.
- Mittagessen im Restaurant.
- Am Nachmittag Führung durch das Trentiner Volkskundemuseum in San Michele am Etsch, das bedeutendste Volkskundemuseum Italiens, das auch zu den bekanntesten Europas zählt.
- Besuch in einer Grappabrennerei und Verkostung der ausgezeichneten Einsorten-Grappas, mit ihrem intensiven Duft und Geschmack.
- Unterbringung im Hotel, Abendessen und Übernachtung.
5. Tag: Trento, eine Entdeckungsreise durch das Tridentum, die unterirdische Stadt. Die Altstadt und das Schloss Buonconsiglio.
- Besichtigung der Tridentum, eine ganz besondere Attraktion, mit gepflasterte Strassen, Kanalisationsnetz, alte römische Hauser, Höfe und Werkstattten. Die Besichtigung wird bei der Porta Veronensis fortgesetzt, dem monumentalen Stadttor für alle, die aus dem Süden kamen, flankiert durch die polygonalen Türme.
- Mittagessen mit Trentiner Spezialitaten in der Altstadt.
- Stadtführung durch Trento, dessen Name eng mit dem historischen Konzil verbunden ist (1545-1563) und Besichtigung vom Domplatz mit seinem Neptunbrunnen aus dem 18. Jh., und umrahmt von Patrizierhausern.
- Auf den Platz blicken der herrliche, Sankt Vigilius geweihte Dom, im romanisch-gotischen Stil, der aus dem 13. Jh. stammende Palazzo Pretorio, mit seinem Stadtturm, und die beiden Cazuffi-Häuser aus dem 16. Jh.
- Spaziergang durch die Prachtstrasse, Via Belenzani, wo sich auch die Kirche S. Maria Maggiore befindet, zum Schloss Buonconsiglio, dem ehemaligen Sitz der Furstbischöfe für mehr als 800 Jahren lang.
- Am Abend Rückkehr ins Hotel, Abendessen und Übernachtung.
6. Tag: Das Valle di Cembra, die Erdpyramiden von Segonzano, S. Orsola- der Meilenstein von Tenna und die Burg von Pergine.
- Abfahrt am Morgen durch das Valle di Cembra, ein landschaftlich gesehen ausserordentliches Gebiet, charakterisiert durch die ausgedehnten Terrassierungen, auf denen die Reben zur Produktion des edlen Müller Thurgau und der renommierten Grappas angebaut werden. - Weiter geht es bis zur Burg von Segonzano, die von Albrecht Dürer in seinen weltberühmten Aquarellen festhielt
- Dann ist die Besichtigung der Erdpyramiden von Segonzano dran, die bis zu 20 m hoch und an ihren Spitzen durch enorme Felsbrocken geschäzt werden.
- Über den Passo Redebus - die Verbindung zwischen der Hochebene von Pinè und dem Valle dei Mocheni - geht es nach Sant'Orsola mit der Besichtigung von einem Beerenanbau.
- Mittagessen im Restaurant.
- Am Nachmittag Weiterfahrt nach Pergine Valsugana. - Kurzer Abstecher bei der Fundstatte Montesei di Serso, wo Reste einer urgeschichtlichen Siedlung erhalten geblieben sind, die Zeugnis davon ablegen, dass dieses Gebiet schon vor der Eroberung durch die Römer bewohnt wurde.
- Dann weiter nach Tenna, wo auf dem Rathausplatz ein römischer Meilenstein Zeugnis über die Via Claudia Augusta ablegt. Auf ihm ist die Nummer XXXXI geschrieben.
- Anschliessend bleibt Zeit zu einer Stippvisite beim Kirchlein San Ermete in Calceranica am Caldonazzo-See, wo der Saulenstumpf der Jagdgöttin Diana "l'Ara di Diana" sehenswert ist.
- Ruckkehr nach Pergine, wo die herrliche Burg auf den Besuch wartet. Sie ist ein eher finsteres anmutendes Bauwerk aus dem 15. Jh.
- Romantisches Abendessen auf der Burg.
- Ruckkehr ins Hotel und Übernachtung.
7. Tag: Das Valsugana, Levico Terme,der Sarkophag von Levico und der idyllische See, Castel Tesino.
- Besichtigung von Levico Terme, bevorzugte Sommerfrische der Kaiserin Sissi von Habsburg und weltweit geschätzt wegen seiner Thermen aus dem 19. Jh. mit therapeutische Wirksamkeit.
- Zwischenstop bei einem der besterhaltenen Fundstücke der Via Claudia Augusta, der Sarkophag aus Kalkstein, dekoriert mit Basreliefen.
- Kurzer Aufenthalt am grünblauen, einem Fjord gleichenden See.
- Mittagessen in einem Restaurant am Ufer des Sees.
- Nachmittags weiter nach Castel Tesino, und zwar zu einer ehemaligen rätischen Siedlung, zur Römerbrücke und zum Kirchlein SS. Ippolito e Cassiano.
- stampa